Ein leichter Luftzug weht durch mein Wohnzimmer.Es ist Winter.Ich habe aber das Gefühl,dass sich die Jahreszeiten verschoben und wir nicht Winter ,sondern Herbst hatten. Obwohl alle Fenster geschlossen waren,wehte es. Und es wurde immer doller. Dann bemerkte ich ,dass es kein Wind war . Es war etwas anderes. Ich schloss meine Augen,um meine Sinne vollkommen in Anspruch nehmen zu können.Es roch nach Laub, irgendwas hinter mir atmete. Als ich mich umdrehte lag dort eine Zeitschrift. Ihre Seiten waren schon etwas abgenutzt. Als ich mich näherte ,erkannte ich ,dass es eine Mode Zeitschrift war.
Ich nahm es auf meinen Schoss,aber es ging nicht. Die Zeitschrift klebte an dem Boden fest. Als wäre es dort angewachsen. Ich wollte die Zeitschrift nicht zerreisen ,so setzte ich mich auf den nussbraunen Teppich. Ich blätterte die Seiten um und erkannte,dass der Schreibstil nicht einem gewöhnlichen Schreibstil ähnelte. Es war dieses Deutsch,was als “Hochdeutsch” bezeichnet wurde.Einige Artikel waren sehr interessant. Auf einer Seite blieb ich stehen. Denn ich hatte nicht den Mut umzublättern. Ein Bindestrich trennte ein Wort ,dessen Ende ich wusste. Obwohl ich wissen wollte,wer nun der Grund des Leidens für das Mädchen war,wollte und konnte ich nicht umblättern. Es war eine Stadt,deren imaginäre Mauer größer war ,als die Chinesische Mauer. Es war wieder etwas aus dieser Stadt. Es war wieder das gleiche Deja-vu .Gefühle,die tief ganz tief in meinen Unterbewusst sein begraben waren,deren Schaufel nun einige Wörter aus dieser Zeitschrift waren. Dabei war es nur Werbung Hannover.